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Airbag FAQ: Sicherheit beim Motorradfahren durch Lederkombis mit Airbags


Motorradfahren ist ein Risikosport - sowohl auf der Strasse, als auch auf der Rennstrecke. Dennoch lieben wir das Gefühl der Freiheit – umso wichtiger, dass wir uns angemessen schützen. Beispielsweise mit einem Motorrad-Airbag. Wie ein Airbagsystem funktioniert, wie viel ein Motorrad-Airbag kostet und mit welchen Unterhaltskosten ihr bei einem Airbag rechnen müsst, erfahrt ihr in diesem Beitrag. 

 

Wie viel kostet ein Motorrad Airbag-System?

Wir verkaufen unsere Mithos Masslederkombis auf Wunsch mit den verschiedenen Varianten des Alpinestars TechAir Systems. Je nach dem, für welchen Motorrad-Airbag du dich entscheidest, liegst du bei der Anschaffung bei einem Preis von 620.- bis 1'250.- (exkl. Lederkombi). Bei Mithos Sport kannst du deine Kombi wahlweise ohne Airbag, mit einem TechAir 5, einem TechAir Race oder einem TechAir 10 bestellen.

 

Thema Airbag: Schon gewusst?

Airbagsysteme sind zwar noch relativ neu im Motorradsport – dennoch gibt es bereits jetzt verschiedenste Varianten dieser Sicherheitsausrüstung. Du kannst einen Motorrad-Airbag entweder über oder unter deiner Lederkombi tragen. Je nach Modell, lässt sich der Airbag (beispielsweise der Alpinestars TechAir 5) sogar mit einer Lederjacke kombinieren.
 

Was bedeutet es, wenn eine Lederkombi «Airbag-vorbereitet» ist?

Du kannst deine Kombi ohne Airbag, aber Airbag-vorbereitet bestellen. Das heisst, dass die Kombi im Schnitt sowie in der Platzierung der Stretch-Bereiche so vorbereitet ist, dass ein Airbag erstens darin Platz hat und zweitens der Raum geschaffen werden kann, falls der Airbag auslöst. Wird ein Airbag in einer Lederkombi eingesetzt, die nicht TechAir-ready ist, kann es entweder sein, dass der Airbag nicht richtig auslöst, weil der Platz dazu nicht vorhanden ist – falls die Nähte je nach Kombi oder Material nicht stark genug sind, kann es auch sein, dass die Jacke aufreisst.
 

Wie teuer ist ein Motorrad Airbag-System im Unterhalt?

Die Anschaffung ist das grösste Investment, wenn es um Motorrad-Airbags geht. Danach musst du nur noch mit Kosten für Unterhalt, oder im Falle eines Sturzes für das Wiederaufladen oder Reparieren rechnen. Richtwerte hierfür sind die Folgenden:
  • 2-Jährliche Kontrolle des Airbag-Systems: 99.-
  • Recharge nach einem Sturz: 380.-

 

Wie oft kann ein Airbag auslösen?

Ein Airbagsystem wie der TechAir Race kann zwei Mal auslösen – das heisst, wenn du mit deinem Motorrad auf der Rennstrecke stürzt, kannst du, sofern du unverletzt bist, noch weiterfahren und hast eine weitere Patrone im Airbag, die im Falle eines erneuten Sturzes auslöst. Der TechAir 10 kann 1x auslösen – genauso wie der TechAir Race, wenn du ihn im Strassenmodus nutzt. Danach müssen die Motorrad Airbags neu aufgeladen werden.
 

Wie funktioniert ein Motorrad Airbag-System überhaupt?

Grundsätzlich wird zwischen zwei Funktionsarten unterschieden. Die einen Airbags sind ausgestattet mit zahlreichen Sensoren, welche deine Bewegungsabläufe messen. Sind diese Bewegungsabläufe schneller als gewohnt oder weichen anderweitig von den als «normal» definierten Bewegungen ab, löst der Airbag aus. Bei anderen Airbags, welche meist über der Standardausrüstung getragen werden, wird der Airbag über eine Reissleine mit dem Motorrad verbunden. Wird diese Verbindung, wie eben bei einem Sturz, unterbrochen, löst der Airbag aus.

Sobald der Motorrad-Airbag das Zeichen zum Auslösen erhält – sei es mechanisch oder durch die elektronischen Sensoren, füllen sich die Airbag-Kissen innert Sekundenbruchteilen mit Luft. Meist befinden sich diese Kissen im Bereich von Rücken, Brust und Schultern – beim Alpinestars TechAir10 reicht der Schutz jedoch sogar bis zu Rumpf und Hüfte.